So erreichen Sie uns


Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Peter Travnik
Tel.: (0214) 50 47 47
Fax: (0214) 50 47 72





Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Peter Travnik


Gezelinallee 16
51375 Leverkusen
Tel.: (0214) 50 47 47
Fax: (0214) 50 47 72



Schreiben Sie uns!



Alle Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.

Nachname*:
Vorname*:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
E-Mail*:
Nachricht*:


Öffnungszeiten



Mo: 08:00 - 12:00 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr

Di: 08:00 - 12:00 Uhr

Mi: 08:00 - 12:00 Uhr

Do: 08:00 - 12:00 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr

Fr: 08:00 - 12:00 Uhr

Und nach Vereinbarung




Gesundheitsnews



Diabetes und Parodontitis: ein gefährliches Duo
Experten raten zur regelmäßigen Zahnarztkontrolle

Berlin – Rund elf Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer behandlungsbedürftigen Entzündung des Zahnhalteapparates. Besonders schwer betroffen von einer Parodontitis sind Patienten mit Diabetes Typ 1 und 2: Sie haben ein dreifach erhöhtes Risiko, an Parodontitis zu erkranken und verlieren mehr Zähne, wobei sich gleichzeitig die Einstellung des Blutzuckerspiegels durch die Zahnfleischerkrankung verschlechtert. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) rät daher allen Diabetespatienten zur gründlichen Mundhygiene und regelmäßigen Zahnarztkontrolle. Darüber hinaus ist es wichtig, auf die Blutzuckereinstellung achten, um das Parodontitis-Risiko zu senken.

Parodontitis ist die häufigste chronische Erkrankung weltweit. Als Hauptauslöser für die Entzündung des Zahnhalteapparates gilt der bakterielle Zahnbelag. Dieser führt zu einer oberflächlichen Entzündung des Zahnfleisches – der Gingivitis –, die sich unbehandelt zur Parodontitis ausweiten kann. „Außer mangelnder Mundhygiene sind Rauchen, Stress und genetische Faktoren Ursachen für diese chronische Entzündung“, erklärt DDG-Präsident Professor Dr. med. Dirk Müller-Wieland. Ein weiterer großer Risikofaktor ist der Diabetes mellitus.

„Ist der Blutzuckerspiegel des Diabetespatienten schlecht eingestellt, steigt das Risiko für Parodontitis stark an“, betont Müller-Wieland. „Auch ist dann die Zahnfleisch-Behandlung komplizierter, der Krankheitsverlauf schwerer, ein Zahnverlust häufiger.“ Umgekehrt verschlechtert eine Parodontitis wiederum die Blutzuckereinstellung – mit der Tiefe der Zahnfleischtaschen steigt auch der Langzeit-Blutzuckerwert an. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Sterblichkeit von parodontal erkrankten Diabetespatienten höher ist als bei Menschen mit gesundem Zahnfleisch. Grund sind Entzündungsprozesse, die sich unter anderem negativ auf das Herz auswirken.

Das Schwierige an der Erkrankung: Parodontitis verursacht selten Schmerzen. „Es ist daher wichtig. Unbedingt auf erste Warnzeichen wie Zahnfleischbluten, geschwollenes Zahnfleisch, Mundgeruch, Änderungen der Zahnstellung oder länger werdende, gelockerte Zähne zu achten“, betont DDG Experte Priv. Doz. Dr. med. Erhard Siegel. Die DDG rät zudem zu regelmäßigen zahnärztlichen Untersuchungen, um jegliches Risiko auszuschließen.

Bei der zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchung erkennt der Arzt mithilfe des „Parodontalen Screening Indexes“ (PSI) bereits frühe Formen der Parodontitis und kann sie behandeln. „Insbesondere Menschen mit Diabetes sollten mindestens einmal jährlich zur Kontrolle beim Zahnarzt gehen“, empfiehlt Siegel. Der Verzicht auf Rauchen, eine ausgewogene Ernährung sowie die Vermeidung von Übergewicht und Stress können das Parodontitis-Risiko weiter senken. Für eine erste Einschätzung, wie hoch das eigene Parodontitis-Risiko ist, stellt die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG Paro) online einen Selbsttest zur Verfügung: https://www.dgparo.de/media/download-5a1fbed30aef0

„Auch Diabetologen, Haus- und Zahnärzte sollten für dieses Thema zunehmend sensibilisiert werden“, fordert Müller-Wieland. „Denn in Deutschland wissen etwa zwei Millionen Menschen nicht, dass sie an Diabetes erkrankt sind und folglich ein erhöhtes Risiko für Parodontitis besitzen.“ Alle beteiligten Fachärzte seien aufgerufen, mehr Aufklärung und Prävention in ihre Praxen zu bringen. „Beispielsweise könnten Screening-Maßnahmen wie ein Diabetestest in Zahnarztpraxen oder die Aufnahme des Zahnstatus in die hausärztliche Anamnese eine bessere Parodontitis-Vorsorge gewährleisten", schlägt Siegel vor.

Um die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Zahnärzten zu intensivieren, arbeitet die DDG derzeit an einer neuen AWMF-Leitlinie „Diabetes und Parodontitis“. Sie soll wichtige Erkenntnisse zur Wechselwirkung zwischen beiden Erkrankungen vermitteln und konkrete Empfehlungen zur Betreuung und Früherkennung geben. 

14.08.2018 DGA | Quelle: Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG)

Nützliche Tipps für den Urlaub
Mit gutem Gefühl in den Ferienflieger

Ein gelungener Urlaub, dazu gehört außer den üblichen Vorkehrungen für die Reise auch, sich gesundheitlich zu wappnen. Das kostet allerdings etwas Zeit und sollte daher rechtzeitig beginnen. „Die Vorbereitungen auf den Urlaub können schon gut drei Monate vor der Reise damit beginnen, für das Urlaubsland wichtige Schutzimpfungen mit dem Hausarzt zu besprechen. Sinnvoll ist es außerdem, sich eine aktuelle Auslandsreisekrankenversicherung zu besorgen. Die Police sollte auf jeden Fall auch einen Rücktransport aus medizinischen Gründen nach Deutschland absichern“, empfiehlt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin der Barmer. Derartige Policen kosteten für Alleinreisende wie Familien nur wenige Euro. Demgegenüber sei das finanzielle Risiko einer Erkrankung oder eines Unfalls gerade im außereuropäischen Ausland ungleich höher.
Das gehört in die Reiseapotheke

Zur guten Vorbereitung auf die Reise in den Urlaub gehört laut Marschall auf jeden Fall eine auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Reiseapotheke. Zur Grundausstattung zähle Fieberthermometer, Pinzette oder Zeckenzange sowie Sonnen- und Insektenschutzmittel. Außerdem solle man mithilfe der Reiseapotheke in der Lage sein, die häufigsten leichten Beschwerden während eines Urlaubs selbst zu behandeln. Dazu gehörten beispielsweise Sonnenbrand, Insektenstiche, Übelkeit, Verstopfung oder Erbrechen, Fieber und Schmerzen oder Erkältungssymptome. Außerdem sinnvoll sei Material zur Ersten Hilfe. Verbandsmaterialien wie Mullbinden und sterile Kompressen, Pflaster, Schere und Desinfektionsmittel könnten im Ernstfall Leben retten. Chronisch Kranken rät Marschall dazu, für ihre Dauermedikation einen Vorrat mitzunehmen. Der solle etwa 50 Prozent über der Menge liegen, die man normalerweise für die Zeit der Reise brauche. Bei Flugreisen gehörten die Medikamente am besten ins Handgepäck. Die Fluggesellschaft solle dabei vorab gefragt werden, was dabei zu beachten ist.

    Tipps für einen rund um entspannten Urlaub:
    www.barmer.de/s000041

13.08.2018 DGA | Quelle: Barmer

Deutschland fest im Griff der Hitzewelle
Tipps zum Schutz vor heißen Temperaturen

Der Sommer hat Hessen fest im Griff, viele Menschen genießen die zahlreichen Sonnenstunden und heißen Temperaturen, das Thermometer steigt vielerorts bis weit über 30°. Doch trotz der Vorzüge, die der Sommer 2018 zu bieten hat, ist Vorsicht geboten: "Extrem heiße Temperaturen fordern dem Körper einiges ab und können gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge haben. Viele Menschen leiden unter der Auswirkung der Hitze, u. a. mit Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsstörungen", warnt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Insbesondere chronisch Kranke, Übergewichtige, Ältere oder Babys reagieren sensibel auf die hohen Temperaturen. Damit Hessen gesund durch den Sommer kommt, sollten daher einige Hinweise beachtet werden.

Bereits nach ein- bis zweistündigen Aufenthalten in der Sonne bei Außentemperaturen ab 28° kann es bei Angehörigen aller Altersgruppen zu Hitzestau und Hitzeschlag kommen. Daher lautet die ärztliche Empfehlung, sich nicht über einen längeren Zeitraum direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen; der Aufenthalt im Schatten oder in geschlossenen Räumlichkeiten ist vorzuziehen. Kopfbedeckungen, luftige, lange Kleidung und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor schützen zudem vor den Auswirkungen starker Sonneneinstrahlung. Generell sollten anstrengende körperliche Tätigkeiten bei sehr hohen Temperaturen vermieden und Aktivitäten auf den frühen Morgen oder die Abendstunden verlegt werden.

Auch der Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen muss ausgeglichen werden. Der Körper verliert im Sommer mehr Flüssigkeit sowie Mineralstoffe und Spurenelemente. Bei Hitze wird daher die Aufnahme von etwa 2,5 bis 3 Litern Tee oder Mineralwasser über den Tag verteilt empfohlen. Auf Alkohol sollte ganz verzichtet werden, ebenso auf schwere Kost. Mehrere kleine, leichte Mahlzeiten mit viel Obst und Gemüse sind bekömmlicher.

Zur Abkühlung zwischendurch verhilft kaltes Wasser auf Händen, Nacken und Gesicht. Von eiskalten Duschen ist dagegen abzuraten, da sie zu vermehrtem Schwitzen führen. Besser ist eine lauwarme oder leicht kühle Dusche. Wer die Beine in regelmäßigen Abständen für ein paar Minuten hochlegt, verhindert das Anschwellen von Beinen und Füßen.

 
Ältere Menschen besonders gefährdet

Besonders ältere Mitbürger sind von den Auswirkungen der Hitzewelle betroffen. Das Gesamtkörperwasser nimmt mit zunehmendem Lebensalter ab und das Durstgefühl ist vermindert. Außerdem nehmen viele ältere Menschen wegen Bluthockdrucks oder Herzschwäche wasserausscheidende Medikamente ein, die den Flüssigkeitsverlust noch verstärken. Bei großer Hitze kann es durch den zusätzlichen Flüssigkeitsverlust zu lebensbedrohlichen Zuständen mit Absinken des Blutdrucks, Durchblutungsstörungen, Stürzen und akuten Verwirrtheitszuständen kommen. Daher ist es grundsätzlich für jeden, aber insbesondere für Hochrisikogruppen wie ältere und chronisch kranke Menschen wichtig, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.

07.08.2018 DGA | Quelle: Landesärztekammer Hessen